Kredit Trotz Schulden

Gutschrift trotz Schulden

Kredit trotz Schulden Schulden Schulden hat niemand gerne, aber manchmal geht es nicht anders und man muss welche machen, aus welchen Gründen auch immer. Startseite - Schulden trotz des Rohstoffreichtums - Verschuldung trotz des Rohstoffreichtums

Der folgende Länderreport gibt in dieser angespannten Lage einen Einblick in die derzeitige Finanzlage der MONGOLA. Die Staatsverschuldung wird sich nach Prognosen der mongolianischen Landesregierung vom kommenden Jahr auf 23,5 Mrd. USD zum Jahresende beziffern. Dies sind 6,2 Mrd. USD mehr als bisher angenommen. Betrachtet man diese Schulden im Vergleich zum Bruttosozialprodukt (BIP), so ist dies eine jährliche Wachstumsbelastung des BSP von bis zu 200 vH.

Aber auch die Regierungen sind besorgt über die Konjunkturerwartungen der Mongolen. 2011 holten auslÃ??ndische Investitionen einen Rekord von 4,6 Mrd. USD in das Landesinnere und das wirtschaftliche Wachstum betrug Ã?ber 17%. In diesem Jahr beträgt die Wachstumsprognose etwas weniger als 1,3 Prozentpunkte, und im ersten Halbjahr 2016 wurden nur rund 35 Mio. USD in die mongole Volkswirtschaft der Region gesteckt.

Aufgrund der starken Verschuldung und der fehlenden Investitionstätigkeit im Jahr 2016 beträgt das Jahresbudgetdefizit rund 905 Mio. USD. Dies ist eine im Vergleich zu dem jährlichen Gesamtbudget der MONGOLA von 3 Mrd. USD äußerst große Summen. Auf die Finanzlage des Staates haben auch die international tätigen Rating-Agenturen Standard & Poor's und Moody's reagiert.

Diese senkten die Bonität der Regierung und verwiesen darauf, dass das Budgetdefizit signifikant über der bisherigen Annahme lag. Auch die mongole Landeswährung (MNT) hat unter der schlechten Konjunktur entwicklung und der starken Schuldenlast zu leiden. Von Jahresbeginn bis zum Monatsnovember 2016 hat die Devise bereits 19% ihres Wertes eingebüßt und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Zum Schutz der Landeswährung hat die Notenbank den Leitzinssatz um weitere 4,5 Prozentpunkte auf 15 Prozentpunkte erhöht. Laut der Zeitschrift Mongolian Economy verfügte die MONGOLIA im Monat Juli 2016 nur über Rückstellungen von 1,2 Mia. USD. Im Vergleich zu den Werten für 2011 sind die Rückstellungen in den vergangenen vier Jahren um 2,9 Mrd. USD zurückgegangen.

Für die mongole Landesregierung gibt es noch weitere große Aufgaben. Einerseits muss die staatseigene Förderbank der MONGOLA im Monat Maerz 2017 ein internationales Kreditvolumen von rund 580 Mio. USD zurueckzahlen, andererseits hat der mongole Bundesstaat im Jahr 2012 Staatsschuldverschreibungen im Gesamtwert von 1,5 Mrd. USD verkauft. Durch die Tilgung dieser Anleihen wird sich die Finanzlage des Staates weiter verschärfen und die Vergabe neuer Bankkredite wird erschwert.

Durch die bereits angesprochene Inflationsgefahr der mongolianischen Landeswährung und den schlechten Kurs gegenüber dem US-Dollar wird die Lage noch erschwert, da die Schulden in USD bezahlt werden müssen. Maßgeblich dazu beigetragen hat jedoch das nicht zukunftsfähige Finanzwesen des mongolianischen Staates. Durchschnittlich lagen die tatsächlichen Aufwendungen daher 20 Prozentpunkte über den Erträgen.

Darüber hinaus sind die Development Bank und die Mongole Central Bank keine politischen eigenständigen Unternehmen. Das Finanzinstitut wird von der Bundesregierung und dem Bundestag kontrolliert. Die Mongolei, insbesondere bei Grossprojekten wie der Kohlenmine Tawan und der Kupfer- und Goldmine Oyu Tholgoi, wird keine gleichbleibende und fortwährende wirtschaftspolitische Ausrichtung im Rohstoffbereich umsetzen.

Das Bergwerk ist eines der grössten Kohlevorkommen der Erde und hat eine enorme wirtschaftliche Bedeutung für die MONGOLA und ihre Bevölker. Jedoch konnten die vorgefundenen Anleger ihre Tätigkeit nicht beginnen, da sich die Bundesregierung kurz vor der Vertragsunterzeichnung gegen eine Kooperation ausgesprochen hat. Darüber hinaus wird die instabile mongolische Volkswirtschaft durch die Unabhängigkeit von den globalen Warenpreisen begünstigt.

Nach dem Ausbruch der Warenkrise im Jahr 2013 ist die MONGOLA eines der am stärksten betroffensten Staaten. Bei einem Boom des Rohstoffmarktes wurde die mongole Wirtschaft vor allem durch sehr starke ausländische Darlehen finanziert. Während sich die Verschuldung im Jahr 2010 auf 5,9 Mrd. USD belief, ist sie heute um das Vierfache höher. Die damals zur Wachstumsfinanzierung aufgenommenen Darlehen müssen nun getilgt werden.

Aufgrund der geringen Rohstoffkosten steht jedoch kein Mittel zur Verfügung, um die Darlehen zurückzuzahlen. Darüber hinaus schwächt sich auch die Volkswirtschaft des benachbarten China ab, wobei 90 Prozentpunkte der Exporttätigkeit auf die mongolische Region entfallen. Eine Insolvenz der MONGOLA zu vermeiden, erfordert die Suche nach neuen Gebern, die dem Staat helfen, seine Auslandsschulden in den nÃ?

Manche Staaten wie Russland und Indien, die ein besonderes Augenmerk auf die MONGOLA haben, sind aus verschiedenen GrÃ?nden keine Geldgeber. Auch Russland ist derzeit in einer schwierigen Wirtschaftslage, da das Unternehmen auch von der Rohmaterialkrise heimgesucht wird und zudem unter Konjunktursanktionen zu leiden hat. Während eines Staatsbesuchs in der Mongolei im Jahr 2015 sagte der indische Ministerpräsident Modi der Mongolei ein Darlehen von 1 Mrd. USD zu.

Mit dieser finanziellen Hilfe soll das Unternehmen dabei unterstützt werden, seine Wirtschaftskraft zu steigern und seine Verkehrsinfrastruktur trotz hoher Budgetdefizite zu optimieren. Der Kredit ist nach acht Jahren mit einem Zins von 1,5 Prozentpunkten zu tilgen. Deshalb kann die MONGOLA keine weiteren Kredite aus Indien erwarten. Damit sind die Chancen der mongole Landesregierung eingeschränkt.

Grundsätzlich gibt es nur zwei Möglichkeiten der Kreditvergabe. In der Krise von 2009 hat die Schweiz bereits den IWF um Finanzhilfe gebeten und 232 Mio. USD erhalten. Dank der explodierenden Rohmaterialpreise konnte das Unternehmen dieses Darlehen bereits in den vergangenen Jahren zurueckzahlen. Angesichts der aktuellen Finanzlage muss sich die Bundesregierung noch einmal mit der Fragestellung befassen, ob sie den IWF noch einmal um Rat fragen und das Stand-By-Arrangement (SBA) des IWF nutzen wird.

Laut nicht amtlich gesicherten Informationen beabsichtigt die Bundesregierung, einen Kredit von 1,5 Mrd. USD beim IWF zu beanspruchen. Die Laufzeit des Darlehens beträgt zwei Jahre und unterliegt strengen Auswahlkriterien und -voraussetzungen, wie z.B. erhebliche Einschnitte bei den öffentlichen Ausgaben und die Möglichkeit, die öffentlichen Einnahmen zu erhöhen. Jedoch würde dieses Kreditangebot ausländischen Anlegern Beruhigung bringen, das Investorenvertrauen festigen und der mongole Volkswirtschaft viel mehr Raum geben.

Aber es gibt auch Meinungen in der mongolianischen Regierungspartei, die China als Darlehensgeber der MONGOLA vorziehen. Der Staat wäre in der Lage, seinem nordischen Nachbar vier Mrd. USD zu einem Zins von 2 Prozentpunkten für 20 Jahre zu garantieren. Der IWF und China haben sich bisher nicht für einen der potenziellen Geldgeber ausgesprochen, da sie der MONGOLA weder eine gute Alternative zu ihrem Problem anbieten.

In China übte die britische Staatsregierung scharfe Kritik an dem geplanten Termin und schob die bereits geplanten Verhandlungen über die neue Finanzierungslinie auf unbegrenzte Zeit hinaus. Aber auch die im Juni neu gewählte Bundesregierung muss über nachhaltige Lösungen nachdenken. Um die Finanzsituation des Staates nachhaltig zu optimieren, darf man sich nämlich nicht mehr hinter geschmackvollen Voraussagen aufhalten. Zur Lösung dieser Probleme hat die Bundesregierung bereits Kürzungen der Regierungsausgaben, Erhöhungen der Konsum- und Einkommenssteuern sowie Kürzungen der sozialen Ausgaben angekündigt.

Zur Reduzierung der Regierungsausgaben hat die Bundesregierung bereits monatliche Studienstipendien eingestellt. Darüber hinaus war geplant, die Bezüge hochrangiger Beamter um 30 Prozentpunkte zu senken und zwanzigtausend Bedienstete aus dem öffentlichen Dienst zu entlassen. Die Zahl der Bediensteten sollte sich auf rund 30 Prozentpunkte erhöhen. Deshalb wurden sechs Staatsunternehmen zur Privatisierung angemeldet, darunter die Mongole Nationalbank und die Mongole Stock Exchange.

Darüber hinaus hat sich die frisch gewählten Regierungen zum Ziele gemacht, nicht mehr genutzte Infrastruktur- und Bergbauvorhaben zu realisieren, um die wirtschaftliche und soziale Weiterentwicklung des Staates zu fördern. Um die im vergangenen Jahr vorgesehenen Expansionspläne noch realisieren zu können, will die Bundesregierung die Investorengespräche wieder aufgreifen. In Anbetracht der damit einhergehenden Abhängigkeiten von den weltweiten Rohwarenpreisen wäre eine Diversifikation der Volkswirtschaften erforderlich.

Entsprechend hat die Bundesregierung bereits ihre Unterstützung und Ausweitung der Land- und Forstwirtschaft zum Ausdruck gebracht. Zudem wird in den nächsten Woche darüber entscheiden, welche Massnahmen ergriffen werden können, um die Teuerung in der mongolianischen Landeswährung zu stoppen. Im Rahmen dieser Erörterung geht es um die Fragestellung, Inwiefern es Einschränkungen beim Ein- und Verkauf von USD gibt, um die Landeswährung weiter zu schonen.

Viel wird davon abhängt, ob es eine kurzfristigere Alternative gibt oder ob das Unternehmen den mühsamen Weg des nationalen Bankrotts gehen muss. Wenn aber die vorgesehenen Erweiterungen um die Kohlevorkommen Twan und die Kupfer- und Goldmine Oyu Torgoi wirklich umgesetzt werden, dann soll die mongolische Volkswirtschaft im Jahr 2018 um 7 Prozentpunkte und im Jahr 2019 gar um zweistellige BIP-Werte wachsen.

Dafür braucht die MONGOLA jedoch ein funktionierender und stabiler wirtschaftspolitischer Rahmen.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum